Wie die Bewertung einer Immobilie funktioniert

Spätestens beim Kauf oder Verkauf wird die Auseinandersetzung mit dem Immobilienwert unumgänglich. Dabei können viele Fragen aufkommen, zum Beispiel: Was ist der Verkehrswert? Lesen Sie hier, wie Wohneigentum bewertet wird und wann es Sinn macht, die eigene Immobilie neu bewerten zu lassen.

Nicht die Immobilie allein bestimmt deren Wert. Eine Immobilienbewertung dient dazu, den Wert einer Liegenschaft zu ermitteln. Resultat der Bewertung eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung in der Schweiz ist der Verkehrswert der Liegenschaft. Er setzt sich im Wesentlichen aus den substanziellen Werten von Grundstück und Gebäude zusammen. Es gibt verschiedenen Bewertungsmethoden, die in der Praxis Anwendung finden:

  • Realwertmethode
  • Ertragswertmethode
  • hedonische Bewertungsmethode

Der Anteil der einzelnen Faktoren am Gesamtwert einer Immobilie kann je nach Region stark variieren. In den Ballungsgebieten, wo die Nachfrage nach Wohneigentum durch die Nähe zu grossen Städten wie Zürich oder Basel konstant hoch ist, macht der Bodenwert einen grossen Teil des Immobilienwerts aus. In eher dünn besiedelten, ländlichen Gebieten wiegt das Haus oder die Wohnung selbst im Vergleich dazu schwerer. Trotzdem gilt der Bodenpreis als Haupttreiber der Preisentwicklung. Und dieser wird neben der Nähe zu den Städten von einem zweiten Faktor beeinflusst: Je tiefer die Steuern, desto höher der Preis des Grundstücks und somit der Liegenschaft.

Die wichtigsten Einflussfaktoren sind: Standort und Lage (Aussicht, Einkaufsmöglichkeiten), Gemeinde und Umfeld, Art und Ausbau (Einfamilienhaus oder Stockwerkeigentum, Ausbaustandart), Alter und Zustand, Grundstück und Räume (Wohnfläche) und Energiestandards.

Immobilienbewertung mithilfe der hedonischen Methode

Der Verkehrswert einer Immobilie kann nach verschiedenen Methoden berechnet werden, die sich teilweise stark unterscheiden. Eigentümer können ihre Liegenschaft beispielsweise mit zahlreichen Onlinetools selbst bewerten, Experten aus diversen Institutionen hinzuziehen oder einen Gutachter konsultieren. ipoteca.ch verwendet für die Bewertung eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung die hedonische Methode. Dies ist eine computergestützte Vergleichswertmethode, die auf einem statistischen Verfahren beruht.

Bei der hedonischen Methode werden die Kaufpreise möglichst vergleichbarer Objekte anhand ihrer Eigenschaften betrachtet. Ausschlaggebend dabei sind Parameter wie Lage, Steuerfuss, Fläche des Grundstücks, Alter, Gebäudezustand und weitere Qualitätsmerkmale des Objekts.

Tipps für die Immobilienbewertung

Aufgepasst bei Onlinetools. Mit Onlinetools kann die Immobilie mit wenigen Klicks kostenlos bewertet werden. Notwendig dafür sind Angaben wie Adresse, Wohnfläche, Baujahr und Zustand der Immobilie. Solche Bewertungstools geben zwar eine erste Einschätzung zum Wert der Immobilie. Diese entspricht meist aber nicht dem tatsächlichen Marktwert des Objekts. Zudem ist oft unklar, welche Methode zur Anwendung kommt.

Einen Experten hinzuziehen. Eigentümer können Wohneigentum sowie dessen Zustand und amtlichen Wert meist nicht objektiv einschätzen. Der Eigentümer taxiert den Marktwert des Objekts oft zu hoch. Experten der Bank oder ein professioneller Gutachter können den richtigen Wert der Immobilie ermitteln. Gestützt auf ihr umfangreiches Fachwissen und ihre Erfahrung, können sie auf individuelle Besonderheiten eingehen, wie zum Beispiel antike Bauelemente oder eine ungewöhnliche Lage. Die Immobilienbewertung durch einen zertifizier­ten Gutachter kann um die 1’000 Franken kosten.

Zweitmeinung einholen. Zweifeln Sie an der Erstbewertung der Immobilie, holen Sie besser eine Zweitmeinung ein. Immobilienbewertungen können sich je nach Verfahren stark unterscheiden. Am besten ist es, sich abzusichern. Dann kommt es beim Kauf oder Verkauf des Objekts nicht zu unliebsamen Überraschungen.

Verkehrswert ist nicht gleich Kaufpreis

Der Verkehrswert ist Grundlage für die langfristige Finanzierung einer Liegenschaft. Er ist deshalb auch ausschlaggebend bei der Aufnahme einer Hypothek. Unterscheidet sich der definierte Verkehrswert vom verlangten Kaufpreis, kommt für die Berechnung der Hypothek das Niederstwertprinzip zum Tragen. Dieses besagt, dass immer der tiefere der beiden Werte gilt, falls sich Kaufpreis und Verkehrswert unterscheiden. Liegt also der Verkehrswert unter dem Kaufpreis, ist die maximale Hypothek tiefer. In der Folge muss mehr Eigenkapital eingebracht werden. Dieses erhöht sich um die Differenz zwischen Verkehrswert und Kaufpreis.

Die ipoteca.ch-Berater erläutern Ihnen die Angebote von über 100 Partnern und stellen mit Ihnen individuelle Finanzierungspläne auf. Die Empfehlungen und Hinweise sind unabhängig und orientieren sich an Ihren individuellen Bedürfnissen. Lassen Sie uns darüber sprechen und vereinbaren Sie einen kostenlosen Termin.

Zum Ratgeber >


Haben Sie Fragen?
Kontaktieren Sie uns

Mo-Fr: 08:30 – 18:00
091 922 00 49

  • IMG_2786

  • Chiara Albertini

  • Foto Francesco Chindamo

Beratung anfragen

 

Wir sind FINMA akkreditiert und unterliegen dem Bankgeheimnis.

Egal um welche Art von Immobilie es sich handelt, wir unterstützen Sie gerne bei der Finanzierung

Lassen Sie uns gemeinsam das beste Angebot für Ihr Haus, Wohnung oder Mehrfamilienhaus finden.

Continue reading

Swiss Wealth View – Ausblick 2019

Wir freuen uns, Ihnen die neue Ausgabe von Swiss Wealth View zuzusenden. Schön, dass Sie zum Kreis unserer Leser gehören.

Im dritten und vorallem im vierten Quartal bewegten sich die Kurse sowohl bei Aktien und Anleihen mit hoher Nervosität abwärts. Vor den Sommermonaten haben wir unsere Liquidität erhöht und haben uns auch bei der Titelauswahl konservativer positioniert. Bis zum 4. Quartal konnten wir den negativen Märkten entziehen, im letzten Quartal haben wir grossen Verkaufsruck gesehen ohne die Quallität oder die Bewertung der Anlagen im Auge zu haben. Konjunkturell zeichnen sich Eintrübungen ab, die ihre Ursachen am ehesten in der Unsicherheit politischer Rahmenbedingungen haben. Die unklare Form des Brexit und die Ideen der neuen Staatsführung in Italien haben ebenfalls zu weiterer Zurückhaltung geführt.

In China schlugen sich die Drohungen der USA, spürbare Zölle einzuführen, in einer ebenfalls gestiegenen Unsicherheit nieder. Insgesamt hat sich die Konjunktur zwar abgekühlt, die Auswirkungen auf die Unternehmen sind überschaubar. Das kann sich noch ändern, wir haben jedoch eher den Eindruck, dass sich eine umfassende Risk Off-Stimmung breitgemacht hat, die ihre Ursache in den gestiegenen US-Zinsen hat: Hier gibt es eine positive nominale Rendite, und dies reicht vielen Investoren nach Jahren der Dürre offensichtlich aus, um grössere Risiken zu meiden. Die Bewertung europäischer Aktien ist nach den Kursrückgängen der letzten Monate allerdings nur noch durch eine schwere Rezession zu rechtfertigen, legt man die Bewertungsparameter der letzten Jahrzehnte zugrunde.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen. Für mehr Informationen nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Urs Imber, CEO, Swiss Wealth Protection

Swiss Wealth – Transparenz schaffen und Risiken aufdecken

Swiss Wealth Protection hat klar definierte Anlageprozesse. Fachliches Know-how, Diversifikation und profundes Marktwissen bilden die Grundlage für ein exzellentes Risikomanagement.

Entscheidungsfindung, Implementierung und Rechenschaftspflicht liegen beim Kundenberater sowie dem Portfolio Manager, unter Einhaltung der ausgearbeiteten Anlageprozesse sowie in Übereinstimmung mit dem individuellen Anlageprofil des Kunden. Das Risikomanagement wird immer von einer zweiten Person überwacht.

Schwankungen an den Börsen wird es immer geben. Der Zeithorizont sowie die richtige Strategieauswahl zusammen mit erfolgreichem Risikomanagement sind die Voraussetzungen für den Anlageerfolg.

Einige Risiken sind von vornherein klar ersichtlich, einige sind versteckt – die meisten können aber vom Anfang an eliminiert oder mindestens eingeschränkt werden. Unsere ganzheitliche und vorausschauende Betrachtung jedes einzelnen Finanz- und Investitionsvorganges führt zur Identifizierung von Problemfeldern. Mit dem integrierten „Risk Management System“ werden tiefgreifende Portfolioanalysen und -kennzahlen ermittelt. Neben den Marktrisiken und politischen Risiken treten vermehrt Bonitäts-, Liquiditäts-, Emittenten- und Abwicklungs- und Kreditrisiken auf, die oft unterschätzt werden.

Urs Imber, CEO, Swiss Wealth Protection

Swiss Wealth View – Ausblick 2018

Wir freuen uns, Ihnen die neue Ausgabe von Swiss Wealth View zuzusenden. Schön, dass Sie zum Kreis unserer Leser gehören.

Ein stürmisches Jahr neigt sich versöhnlich zu Ende. Nach dem pessimistischen Jahresstart mit übertriebenen Rezessionsängsten haben wir uns durch alle Portfolios konservativer positioniert im Bereich nicht zyklischen Konsumgüter, welche in der Regel in einem unsicheren Marktumfeld besser abschneiden als andere Sektoren. Der Bereich Nahrungsmittel und vor allem Pharmawerte wurden aber dann trotz historisch günstigen Bewertungen abgestraft. Wir sind fest überzeugt, dass der Sektor sich in Kürze erholt und eine Outperformance über eine längere Zeit erzielen wird. Die Wachstumsaussichten sind durch die demografische Alterung der Bevölkerung sowie entstehende Gesundheitssysteme in den Entwicklungsländern wie z. B. in China und durch technologische Fortschritte im Biotechnologiebereich weiterhin hervorragend.

Während die amerikanischen Aktien nach der Wahl von Donald Trump nach oben schossen, blieben die europäischen Börsen zurück. Mehrere Faktoren sprechen nun aber dafür, dass sich das Bild für Europa aufhellt. Das Aufholpotenzial ist gross. Denn obschon sich die konjunkturellen Signale stetig verbessern, hat sich diese Entwicklung bislang nicht in den Aktienkursen niedergeschlagen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein dynamisches und florierendes Jahr 2017.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen. Für mehr Informationen nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Urs Imber, CEO, Swiss Wealth Protection

Swiss Wealth – Ihr Vermögen hat Zukunft

Swiss Wealth – Planen Sie frühzeitig Ihren Vermögensaufbau!

Ihr Vermögen hat Zukunft – Wir haben bereits vor einigen Jahren begonnen, an der Zukunft zu arbeiten. Egal, was sie vor haben – Ihre finanzielle Zukunft können Sie selbst in die Hand nehmen – lassen Sie sich unabhängig beraten für Ihren Hauskauf, Rente oder Geldanlage. 

Keine Zinsen, dafür steigende Inflationsraten. Sparer müssen leiden. Demografische und wirtschaftliche Entwicklung setzten das Vorsorgesystem unter Druck. Künftige Pensionäre müssen mit tieferen Renten rechnen. Die staatliche Rente reicht so oder so nicht. Daher ist die private Vorsorge und ansparen umso wichtiger, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern.

My Home is my Castle. Dort kann mir keiner etwas. Kein Nachbar, kein Vermieter, keine steigenden Mieten. Sie möchten eine Immobilie erwerben? Dann hilft frühes Ansparen und die richtige Finanzierungsberatung, um mein Eigenheim oder Renditeobjekt zu finanzieren.

Wer seine Zukunft ohne finanziellen Sorgen verbringen möchte, sollte ausreichend und frühzeitig sparen oder noch besser sein Geld für sich arbeiten lassen. Wir zeigen Ihnen Vor- und Nachteile Bank- und Versichungslösungen auf.

Sparen Sie an Zinskosten und lassen Sie sich bei Ihrer Hypothek von uns beraten – wir haben über 100 Anbieter und finden so Ihre persönliche Lösung. Wir beraten Sie unabhängig von Produktanbietern.  Dabei berücksichtigen wir die persönliche Situation, Risikobereitschaft und steuerliche Situation.

Urs Imber, CEO, Swiss Wealth Protection

10 jähriges Firmenjubiläum

Swiss Wealth Protection feiert ihr 10 jähriges Firmenjubiläum. Wir bedanken uns bei unseren treuen Kunden, die uns während dieser spannenden Zeit ihr Vertrauen geschenkt haben.

Die Firmengeschichte begann 2003 als eines der ersten Unternehmen, das sich auf die unabhängige Beratung konzentriert hatte mit dem Schwerpunkt Vermögensschutz. Die Mandatsüberwachung führt zu der notwendigen Trennung zwischen dem ausführenden (Bank/Vermögensverwalter) und kontrollierenden Organ (Swiss Wealth Protection). Das führt direkt zur Verbesserung des Risiko-Ertrags-Profils. Zusätzlich bietet die Gesellschaft damals unter ICR Imber Consulting & Research unabhängige Fachkonsultationen erstens im Bereich Markt-, Portfolio- und Produktanalyse, zweitens zur Schlichtungen bei Banken und nicht zuletzt als Prozessvorbereitungen für Rechtsanwälte an.

Bereits nach kurzer Zeit wurde diese Dienstleistung mit Treuhand- und Family Office Aufgaben ergänzt. Das Risikocontrolling wurde immer wichtiger und durch modernste Software gewährleistet.

Heute verfügt Swiss Wealth Protection über eine der leistungsstarken Informatiklösungen und Portfolio Software für transparente Vermögensberichte für Ihre Kunden sowie Risikosysteme, um die Vermögenswerte zu überwachen.

Wir werden auch in der Zukunft uns laufend bemühen, unsere Dienstleistungen zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service und Performance zu leisten.

„Gier frisst Hirn“ – Kreditrisiken dürfen nicht unterschätzt werden!

Bei der Geldanlage gibt es keinen „Free lunch“. Dennoch gilt bei vielen Privatanlegern nach wie vor das Gesetz der grossen Zahl: Je höher der versprochene Ertrag, desto besser. Die Folge „Gier frisst Hirn“. Wer sich von grossen Zahlen vor dem Prozentzeichen blenden lässt, der ist vor grossen Verlusten nicht sicher. Eines ist bei der Geldanlage sicher, es gibt es keine Geschenke.

Höhe Rendite sind grundsätzlich mit hohem Risiko verbunden. Schauen wir uns Beispiele an, die diese Erfahrung belegen. Sparer die sich von den Rekordzinsen, mit denen die isländische Kaupthing-Bank Mitte 2008 auf den Markt drängte, verführen liessen mussten dieses schmerzlich lernen. Wenige Monate später stand das Institut vor der Zahlungsunfähigkeit, Kundenkonten wurden eingefroren, Zigtausende mussten um ihr Erspartes bangen, viele verloren grosse Summen. Das deutlich erhöhte Ausfallrisiko isländischer Finanzinstitute war freilich am Markt für Kreditausfallversicherungen schon vorher erkennbar gewesen. Einige Jahre früher machten die Anleger ähnliche Erfahrungen mit Anleihen des Staates Argentinien. Auch hier gab es „super“ Renditen zu verdienen.

Ähnliche Erfahrungen machten Anleger mit strukturierten Produkten. Lehman Brothers hatten kurz vor ihrer spektakulären Insolvenz im September 2008 noch Zertifikate zu verlockenden Konditionen angeboten. Wer bewusst oder wegen „falscher Beratung“ in die Papiere investierte, hatte später Verluste hinzunehmen. Nach den Erfahrungen vom Herbst 2008 sollte aber kein Privatanleger mehr blind auf die Unmöglichkeit eines weiteren Emittenten Ausfalls vertrauen. Der neue Leitsatz heisst: jeder noch so guter Schuldner kann zahlungsunfähig werden.

Das Gegenparteirisiko muss vor und während des Investments im Blick behalten werden – durch Beobachtung des Emittenten-Ratings oder der Kosten der entsprechenden CDS. Minimiert ist das Gegenparteirisiko bei pfandbesicherten Zertifikaten oder solchen von Instituten mit Staatsgarantie. Durch die höhere Sicherheit fällt freilich auch die Rendite entsprechend niedriger aus.

Quelle: Rhein Investors AG, Basel

Schwarzgeld in der Schweiz wird künftig besteuert

Die Schweiz und Deutschland haben sich im Steuerstreit geeinigt: Schweizer Banken sollen in Zukunft auf Kapitalerträge von Personen mit Wohnsitz in Deutschland eine Abgeltungssteuer von 26 Prozent erheben. Dies entspricht dem in Deutschland geltenden Steuersatz für Kapitalerträge, wie das EFD schreibt. Steuerflüchtlinge aus Deutschland sparen künftig in der Schweiz also keine Steuern mehr, bleiben aber anonym. Damit wird das Bankgeheimnis gewahrt. Wir begrüssen diese Entwicklung aus folgendem Grund: Aus unserer Sicht ist die Privatsphäre der Bürger eine der wichtigsten Rechte in einem demokratischen Staat (dazu gehört auch das Post- und Bankgeheimnis), natürlich gehören Pflichten wie das Bezahlen der Steuer auch dazu. Nun gibt’s Rechtssicherheit, daher begrüssen wir dieses Abkommen zum Schutz der Kunden und deren Vermögen. Wie weit das Abkommen andere EU Staaten betrifft, haben wir noch nicht endgültig geklärt.

Schwarzgelder werden nachträglich besteuert

Einen Teil ihres bisher nicht versteuerten Vermögens müssen die Kunden aber dennoch dem deutschen Fiskus abliefern: Im von Staatssekretär Michael Ambühl und seinem deutschen Verhandlungspartner Hans Bernhard Beus vorunterzeichneten Abkommen ist nämlich eine nachträgliche Besteuerung der Schwarzgelder vorgesehen. Für die vergangenen rund zehn Jahre wird eine pauschale Steuer fällig. Sie liegt zwischen 19 und 34 Prozent. In Zukunft muss auf Zinsen und Dividenden eine Quellensteuer von 26.375% abgeführt werden. Eingezogen wird diese Nachsteuer genauso wie ab 2013 die Abgeltungssteuer von den Banken.

Banken müssen bürgen, Abwanderung wird schwieriger

Die Banken müssen vorerst auch dafür bürgen, dass die Steuergelder aus der Vergangenheit zum deutschen Staat fliessen. Konkret müssen sie eine Vorauszahlung von zwei Milliarden Franken leisten. Wie von uns erwartet, wird es schwieriger werden, seine Bankbeziehungen zu saldieren. Durch die Vorauskasse der Banken fürchten sie sich nun vor grossen Abflüssen vor dem Inkrafttretens des Abkommens bevor sie ihren Kunden die Steuerbeiträge belastet haben. Wer verhindern möchte, dass ein Teil seiner Gelder ohne Kontrolle an die Bank und an das Finanzamt geht, der sollte sich schnellstmöglich über seine Alternativen informieren.

Bankgeheimnis aufgeweicht

Für die deutschen Kunden von Schweizer Banken besteht aber auch die Möglichkeit, ihre Bankbeziehungen nachträglich gegenüber den deutschen Behörden offenzulegen. Wer auch dies nicht tun will, muss seine Schweizer Konten oder Depots abgeben. Die Schweiz wird einen Bericht dazu abliefern, wie viele Kunden aufgrund des Steuerabkommens wie viel Geld aus der Schweiz abgezogen haben. Um zu verhindern, dass neues unversteuertes Geld in der Schweiz angelegt wird, können die deutschen Behörden neu Auskunftsgesuche stellen, um nach Konten von in Deutschland steuerpflichtigen Personen suchen zu lassen. Selbst wenn mit der Abgeltungssteuer und der Nachbesteuerung die Vermögen weiterhin nicht offengelegt werden müssen, wird das Bankgeheimnis durch diesen Auskunftsmechanismus aufgeweicht. In seinen Unterlagen betont das EFD aber, dass so genannte «Fishing Expeditions», also die Suche nach Konten mit langen Namenslisten ohne konkrete Hinweise auf ein Steuerdelikt, nicht möglich seien. Dies deshalb, weil die Zahl der Gesuche beschränkt ist und die Anfragen plausibel begründet werden müssen.

Die Staatsschuldenkrise und ihre Folgen für die Aktienmärkte?

Die Geschehnisse der letzten Tage resultieren in Angst und Unsicherheit. Wie wir alle wissen, ist Angst der schlechteste aller Berater. Umso wichtiger ist es, sich nun eine saubere Meinung zu bilden.  Wir haben eine klare Haltung und wollen Ihnen diese auch mitteilen, so wie Sie es  von uns gewohnt sind.  Ganz rational und losgelöst vom Herdentrieb, wie es sich für Value-Investoren gehört.  Auch wenn die Makrodaten und Staatsschuldenproblematik derzeit für Turbulenzen sorgen, stehen doch viele der europäischen Unternehmen exzellent da, um nicht zu sagen, besser denn je. Wir fühlen uns mit unseren Portfolios und Vermögensverwaltern gut aufgestellt und gerüstet für das, was noch kommen mag.

Die sich ausbreitende Staatsschuldenkrise hält die Märkte in ihrem Bann. Dies- und jenseits des Atlantiks lassen schwache Konjunkturdaten und politische Streitigkeiten hinsichtlich der geeigneten Maßnahmen zur Lösung der Schuldenproblematik die Märkte erzittern. Auch wenn diese Krise wohl noch Monate andauern wird, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass sich Aktien auf mittlere bis lange Sicht schwach entwickeln. Denn die wirtschaftliche Erholung in den Industrieländern verschwindet derzeit völlig aus dem Blickfeld. Bei einem durchschnittlichen KGV von unter 10 während des Zyklustiefs weisen die Börsenbewertungen europäischer Aktien historisch hohe Abschläge auf. Andererseits befinden sich Europas Unternehmen im Gegensatz zu den Staaten in einer exzellenten finanziellen Verfassung. Deshalb halten wir die europäischen Börsen für deutlich unterbewertet. Viele europäische Unternehmen haben globales Format und sind damit für konjunkturelle Schwankungen in ihrem Heimatland weniger anfällig.

Für einiger Techniker steht fest, dass die im März 2009 entstandene Hausse gebrochen ist und dass die bis ins Jahr 2000 zurückgehende langjährige Baisse wieder auflebt. Wir sind der Meinung, es ist zu früh in Panik zu geraten und empfehlen kurzfristig solide Aktien aufzubauen. Die Strategie muss aber vorsichtig überwacht und eventuell angepasst werden.

Wir raten Anlegern weiterhin, ihr Kapital zu schützen und breit zu diversifizieren: mit Forfaitierungen, CAT Bonds und den klassischen Bond und Aktienanlagen.

Finma hat Daten zu Unrecht in die USA geliefert

Die Richter vom Bundesverwaltungsgericht haben im Steuerstreit mit den USA  den Kläger nun Recht gegeben. Die Finma hat zu Unrecht Daten übergeben und das Bankgeheimnis verletzt. Das Urteil kann innert 30 Tagen ans Bundesgericht weitergezogen werden.

Wir gratulieren unserem Anwalt und Mitglied des Advisory Boardes Dr. Andreas Rüd, der den Etappensieg für seine Mandanten erstritt. Das Urteil gegen die Finma wegen der Herausgabe der UBS-Daten rückt auch die Rolle des Bundesrates in der UBS-Affäre wieder ins Licht. Auch bei dessen Handeln gebe es einige Fragezeichen. Nun fordern Parteien die politische Aufarbeitung des Finma-Urteils.

Presseartikel

Ticino Business – Warum sollten Unternehmer die Frage nach dem «Warum» beantworten?

Presseartikel

LaDomenica – Das Eigenheim ist nicht für alle möglich

Ratgeber

Zinsprognose – Hypotheken im aktuellen Zinsumfeld

Ratgeber

Das 1 x 1 der Hypotheken

Presseartikel

IL Caffè – Die «rent to buy»-Formel und ihr Debüt auf dem Markt

Ratgeber

Direkte und indirekte Amortisation

Presseartikel

Ticino Business – Hypothekenvergleich über 100 Finanzierungspartner

Ratgeber

Mit dem Baukredit zum Traumhaus

Ratgeber

Hypothek ablösen – 10 Tipps –

Ratgeber

Swiss Wealth View: Corona Crash – Stunde null

Ratgeber

Säule 3a im Überblick

Ratgeber

Swiss Wealth View: Ausblick 2020 – Is the sky the limit?

Presseartikel

il Caffè – Fokus Immobilien (IT)

Ratgeber

Swiss Wealth View – Handelssanktionen prägen die Märkte

Presseartikel

Ticino Business – Hypothek: die optimale Erweiterung (IT)

Ratgeber

Was muss ich bei der Hypothek im Alter beachten?

Presseartikel

laRegione – Finanzierung von Renditeobjekten

Presseartikel

laRegione – Tipps für die Verlängerung Ihrer Hypothek

Presseartikel

il Caffè – Es ist besser, das Haus zu kaufen als es zu mieten (IT)

Ratgeber

Wie die Bewertung einer Immobilie funktioniert

Swiss Wealth Protection GmbH
Aegeristrasse 27
6300 Zug
+41 41 712 21 00

Auf Karte anzeigen

info@ipoteca.ch


Ratgeber

Presse

Swiss Wealth Protection GmbH
via Pasquale Lucchini 5
6900 Lugano
+41 91 922 00 49

Auf Karte anzeigen 

info@ipoteca.ch

Swiss Wealth Protection GmbH
via San Gottardo 80a
6648 Minusio
+41 91 922 00 49

Auf Karte anzeigen

info@ipoteca.ch

Swiss Wealth Protection ist FINMA unterstellt, SRO- und BOVV-Mitglied VQF – einer offiziell anerkannten Selbstregulierungsorganisation nach Geldwäschereigesetz und einer Branchenorganisation für die Vermögensverwaltung mit offiziell anerkannten Verhaltensregeln (Standesregeln) für Vermögensverwalter.

Datenschutz

Copyright 2021
by Swiss Wealth Protection GmbH