Zinsprognose – Hypotheken im aktuellen Zinsumfeld

Das aktuelle Zinsniveau kann aus einer langfristigen Perspektive als tief bezeichnet werden. In den letzten Monaten hat sich das Thema um Inflation in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit geschoben. In allen Ländern zieht die Teuerung deutlich an, angetrieben von höheren Öl- und Warenpreisen sowie Engpässen in der Produktion. Setzt sich dieser Trend fort, wären die Zentralbanken gezwungen, ihre Tiefzinspolitik zu überdenken.

Der Anstieg der Inflation könnte nur vorübergehend sein. Nach dem Lockdown im letzten Jahr hat der globale Wirtschaftsmotor noch Mühe, Tritt zu fassen. Bald dürfte er jedoch wieder rund laufen, und die Produktionsengpässe verschwinden. Auf der anderen Seite bleiben Lieferengpässe wie z.B. bei Microchips länger bestehen, Lieferketten werden vereinfacht und Produktionen kommen vereinzelt aus Schwellenländern zurück. Die Zentralbanken sehen zurzeit den temporären Anstieg der Inflation als vorübergehend an und belassen ihre Leitzinsen auf tiefen Niveau. In einem solchen Umfeld dürften hierzulande auch die Hypothekarzinsen auf einem tiefen Niveau bleiben. 

Langfristige Zinsprognose

Vermehrt werden Baby-Boomer in Rente gehen. Dazu zählen in der Schweiz die Jahrgänge von 1946 bis 1964. In diesen Jahren wurden besonders viele Babys geboren. Weil gleichzeitig weniger junge Erwerbstätige nachrücken, wird sich der Fachkräftemangel in der Schweiz verstärken. Die Zahl der Pensionierungen nimmt in der Schweiz in den nächsten Jahren stark zu. Von jährlich zwischen 70’000 und 90’000 Personen wird die Zahl der Neurentner auf deutlich über 100’000 pro Jahr ansteigen. Dies dürfte langfristig zu höheren Löhnen führen und zur mehr Inflation bzw. zu höheren Zinsen.

Wer die langfriste Perspektive beobachtet, sollte die anziehende Inflation verfolgen. Wir gehen davon aus, dass die Zinsen im heutigen Umfeld tief bleiben, aber langfristig sich wieder normalisieren. Zinsen wie Ende der 80er Jahre zwischen 6-8% sind kaum zu erwarten, das negative Zinsniveau von heute wird  sich kaum halten können, wenn vermehrt Menschen in den verdienten Ruhestand gehen. 

Entwicklung Hypothekarzinsen

Die Zinssätze für Fix-Hypotheken haben sich im Februar spürbar erhöht als Folge von höheren Inflationserwartungen. Seither waren diese je nach Laufzeit aber wieder leicht rückläufig bzw. haben sich seitwärts bewegt. Dank der hohen Impfquote in  der Schweiz dürfte die Delta-Variante nicht zu erneuten Lockdowns führen und die damit verbunden sinkenden Zinsen dürften nur vorübergehend gewesen sein.  Wir gehen davon aus, dass Hypothekenzinsen tief bleiben, aber dank fortschreitender Wirtschaftserholung langsam anziehen werden. Die Schweizerische Nationalbank wird sich gegen eine Aufwertung des Frankens stemmen und solange die Inflation unter der 1%-Schwelle bleiben sollte, rechnen wir mit einer Verlängerung des Negativzinsumfelds. Damit ist bis Mitte 2022 auch nicht von einer Erhöhung des Leitzinses auszugehen. Wir erwarten dennoch, dass Fest-Hypotheken in den nächsten 12-18 Monate sich leicht um 0.10% bis 0.20% verteuern.  Solange die Zinsen historisch tief sind und die Zinsdifferenz zwischen SARON und Festhypotheken niedrig ist, lohnt es sich langfristig die Zinsen abzusichern, sofern dies mit der persönlichen Situation übereinstimmt.

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